Protokoll: 10. BRückEn Forum 11. Juni


Am 11.06.2013 fand das 10. RückkehrerInnen Forum in der Regenbogenfabrik in Berlin statt. Vor einem diesmal etwas kleineren Publikum, stellten sich wie immer einige Initiativen aus dem Berliner Raum vor, diesmal waren es Boa Nnipa, Berlin Postkolonial und  Baustelle Welt e.V..

IMG_3303Den Anfang machte Boa Nnipa, eine deutsch-ghanaische NGO, die sich in ihrem Projekt EBAN für sexualpädagogische Bildung in Ghana einsetzt. Sie teilten mit uns ihre spannende Entstehungsgeschichte und ihr nachhaltiges Konzept zur Organisation einer Struktur, die auf selbstständige MultiplikatorInneneffekte, statt auf Lenkung von Deutschland aus basiert.

Es gab auch ihren neuen Spot zu sehen:

Wer sich engagieren und informieren will, kann…

  • demnächst bei ihrem Stadtrundgang mitmachen
  • sie konkret bei Fundraising-Aktionen unterstützen

Außerdem suchen sie noch jemanden, der/die an einem Praktikum  in Ghana ab August 2013 interessiert wäre. (Mail: info@boannipa.com
Tel.: 0157 730 205 33)

IMG_3306Weiter ging es mit dem Baustelle Welt e.V., einer Vernetzungs- und Unterstützungsplattform für RückkehrerInnen-Engagement. Mit Veranstaltungen wie dem Themenabend „Kampf der Kulturen“, den sie am 8. März in der Sehitlik Moschee in Neukölln organisierten, leisten sie Bildungsarbeit in Deutschland. Demnächst werden sie einen weiteren Informationsabend zu den Lebens- und Arbeitsbedingungen von kolumbianischen KaffeeproduzentInnen veranstalten – dafür und für einen geplanten Postkolonialen Stadtrundgang suchen sie auch noch Interessierte und HelferInnen!

In seiner Funktion als Plattform hilft der Verein auch, eure eigenen Idee und Projekte zu verwirklichen und euch bei Anträgen für Spendengelder, etc. zu unterstützen! So war er zum Beispiel auch Starthelfer für Boa Nnipa!

Im Anschluss stellte sich Berlin Postkolonial vor, eine schon lang etablierte Initiative, die sich mit der Kolonialgeschichte und dem Kolonialerbe Deutschlands beschäftigt. Sie arbeiten diese wichtigen Inhalte, die zu oft in Vergessenheit geraten, auf – ob es Jahrestage von Kolonialverbrechen, die Kritik an der Ehrung von „Kolonialhelden“ durch Straßenbennenungen oder die Zurschaustellung von geraubten Kulturgütern im Ethnologischen Museum geht – sie rücken diese Themen wieder in unser Bewusstsein. Auch die »No Humboldt 21« Initiative gegen das geplante Humboldt-Forum im Berliner Schloss und die Wanderaustellung „Freedom Roads“ wurden vorgestellt.

Interessierte können bei ihren Stadtrundgängen teilnehmen und sich weiterbilden oder mit ihnen in Kontakt treten, wenn sie mehr zur Aufarbeitung der Kolonialgeschichte erfahren möchten.

Nach den Vorstellungen und Fragerunden, saßen die TeilnehmerInnen und NGOs noch gemütlich unter freiem Himmel zusammen und kamen in unserem Open Space ins Gespräch. Die Anwesenden  brachten dabei ihre eigenen Ideen ein und ihre teilten Erfahrungen. In diesem Rahmen stellte sich kurz auch VolNet, der Volunteer Network Organization e.V., vor, der Freiwilligendienste nach Gambia organisiert und RückkehrerInnen sucht, die an dem Thema Freiwilligendienste dranbleiben wollen. Auch sie suchen immer nach HelferInnen für Events in Deutschland – Meldet euch hier!

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